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Frieda Schanz

Frieda Schanz

Frieda Schanz (
- 16. Mai 1859 Dresden; † 17. Juni 1944 Warmbrunn/Schlesien) war eine deutsche Jugendbuchautorin, Herausgeberin und Lehrerin.

Leben

Sie war die Tochter des Dichterpaares Julius und Pauline Schanz. Frieda Schanz wurde nach der in Dresden abgelegten Staatsprüfung Lehrerin in Böhmen. 1885 heiratete sie in Leipzig den Schriftsteller Ludwig Soyaux. Ab 1891 lebte sie in Berlin, von wo aus sie von 1895 bis 1904 den Almanach Junge Mädchen und bis 1905 das Jahrbuch Kinderlust herausgab. Nach dem Tode ihres Mannes 1905 arbeitete sie in der Redaktion der Zeitschrift Daheim und als Lektorin bei Velhagen und Klasings Monatsheften. Ihr Werk umfasst Kinderliteratur, Erzählungen, Märchen, Novellen, Gedichte und Lebenserinnerungen (Fridel 1920)

Werke (Auswahl)


- Die Reise mit dem Weihnachtsmanne, 1889
- Jung-Japan beim Spiel, 1889
- Blumen und Früchte. Erzählungen für Mädchen, 1890
- Das Komtesschen und andere Erzählungen für die Jugend, 1891
- Der Harz in Bildern, 1892
- Am trauten Herd. Märchen und Geschichten, 1893
- Bunter Sang. Eine Sammlung Kinderlieder, 1895
- Ährenlese. Neue Sprüche, 1896
- Die Alte. Erzählung, 1896
- Aus dem Jugendland. Sport. Der Pensionär. Zwei Erzählungen für junge Mädchen, 1897

Weblinks


-
- [http://www.frauenstadtarchiv.de/lexikon/schanz.htm Kurzbiografie zu Frieda Schanz]
- [http://sophie.byu.edu/literature/schanz/sammelliste.htm Texte von Frieda Schanz] Schanz, Frieda Schanz, Frieda Schanz, Frieda Schanz, Frieda Schanz, Frieda Schanz, Frieda Schanz, Frieda

16. Mai

Der 16. Mai ist der 136. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 137. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 229 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahren
- 1204 - Balduin I. von Flandern und Hennegau wird zum Kaiser des Lateinischen Kaiserreichs gekrönt.
- 1525 - Trujillo wird als erste Hauptstadt Honduras gegründet
- 1770 - Die 14-jährige Marie Antoinette heiratet den 15-jährigen Louis-Auguste, der später König von Frankreich wird.
- 1916 - Im Sykes-Picot-Abkommen grenzen England und Frankreich ihre Einflusssphären im Nahen Osten für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg ab.
- 1943 - Erst mit der vollständigen Niederbrennung kann die SS den seit dem 19. April anhaltenden Aufstand im Warschauer Ghetto beenden.
- 1944 - Aufstand der Sinti und Roma im KZ-Auschwitz-Birkenau gegen die geplante Massen-Vergasung; SS muss die angelaufene Liquidierung des so genannten Zigeuner-Lagers bis zum Juli 1944 abbrechen.
- 1961 - In Südkorea übernimmt General Park Tschung-hi mit einem Militärputsch die Macht. Militärputsch
- 1974 - Helmut Schmidt wird zum fünften Bundeskanzler gewählt.
- 1981 - Karlheinz Böhm formuliert in der ZDF-Sendung "Wetten dass..?" seine legendäre Wette, die zur Gründung der Hilfsorganisation Menschen für Menschen führen wird.
- 1991 - Edith Cresson wird Frankreichs erste Ministerpräsidentin.
- 1994 - Im Konflikt um Berg-Karabach kommt es zu einem Waffenstillstand zwischen Armenien und Aserbaidschan.

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1846 - Gründungstag Akademischer Verein Hütte e.V. Berlin.

Kultur


- 1818 - Uraufführung der Oper Orestes von Conradin Kreutzer in Prag.
- 1829 - Uraufführung der Oper Zaira von Vincenzo Bellini am Teatro Ducale in Parma.
- 1833 - Uraufführung der komischen Oper Ludovic von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1868 - Uraufführung der Oper Dalibor von Bedrich Smetana in Prag.
- 1929 - Die ersten Academy Awards werden im Blossom Room des Hollywood Roosevelt Hotels verliehen.
- 1946 - Uraufführung der Oper Annie Get Your Gun von Irving Berlin am Imperial Theater in New York.
- 1950 - Uraufführung der musikalischen Komödie Das Feuerwerk von Paul Burkhard in München.

Religion


- 1605 – Camillo Borghese wird zum Papst gewählt und nimmt den Namen Paul V. an.
- 1995 - Das Bundesverfassungsgericht erklärt in seinem Kruzifix-Beschluss Teile der Bayerischen Volksschulordnung für verfassungswidrig, wonach in jedem Klassenzimmer der Volksschulen in Bayern ein Kruzifix oder zumindest ein Kreuz anzubringen sei.

Katastrophen

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Weltmeistertitel von Muhammad Ali im Schwergewichts Boxen
  - 1975 - gegen Ron Lyle im Convention Center, Las Vegas, Nevada, durch technischen KO
  - 1977 - gegen Alfredo Evangelista im Capital Centre, Landover, USA, durch Sieg nach Punkten

Geboren

Landover
- 1556 - Matthäus Enzlin, deutscher Jurist
- 1565 - Friedrich Taubmann, deutscher Gelehrter und Dichter
- 1609 - Kardinalinfant Ferdinand, Kardinal und Feldherr
- 1609 - Kardinalinfant Ferdinand, Kardinal und Feldherr im Dreißigjährigen Krieg
- 1659 - Campegius Vitringa, reformierter Theologe
- 1667 - Germain Boffrand, Baumeister
- 1678 - Andreas Silbermann, deutscher Orgelbauer
- 1704 - Joachim Gottlob Am Ende, deutscher Theologe und Lehrer
- 1718 - Maria Gaetana Agnesi, italienische Mathematikerin und Philanthropin
- 1763 - Louis-Nicolas Vauquelin, französischer Apotheker und Chemiker
- 1782 - John Sell Cotman, britischer Maler
- 1785 - Johann Nepomuk von Ringseis, deutscher Mediziner
- 1788 - Friedrich Rückert, deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist Friedrich Rückert
- 1801 - William H. Seward, US-amerikanischer Politiker und Außenminister
- 1821 - Pafnuti Lwowitsch Tschebyschow, russischer Mathematiker
- 1822 - Karl Alexander von Burchtorff, Regierungspräsident von Oberfranken
- 1827 - Petrus Josephus Hubertus Cuypers, holländischer Architekt
- 1834 - Maria Theresia de Soubiran, französische Ordensgründerin
- 1841 - Hermann Joseph Schmitz, Weihbischof in Köln
- 1846 - Ottomar Anschütz, Fotograf, Pionier der Fototechnik
- 1859 - Frieda Schanz, deutsche Jugendbuchautorin, Herausgeberin und Lehrerin
- 1864 - Nathan Birnbaum, österreichischer Philosoph
- 1867 - Jeanne Berta Semmig, deutsche Schriftstellerin und Dichterin
- 1871 - Victor Grignard, französischer Chemiker
- 1872 - Maximilian Bayer, deutscher Offizier, Pfadfinder
- 1887 - Jakob van Hoddis, deutscher Dichter des Expressionismus
- 1891 - Richard Tauber, britisch-österreichischer Sänger
- 1896 - Freda Wuesthoff, deutsche Physikerin, Anwältin und Pazifistin
- 1898 - Tamara de Lempicka, polnische Malerin
- 1901 - Konrad Wachsmann, deutscher Architekt und Ingenieur
- 1902 - Jan Kiepura, polnischer Tenor
- 1904 - François Marty, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1905 - Henry Fonda, US-amerikanischer Schauspieler
- 1905 - Lothar Irle, deutscher Heimatforscher und Schriftsteller
- 1907 - Arturo Uslar Pietri, Venezolanischer Schriftsteller, Diplomat und Politiker
- 1907 - Hans Dichgans, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1909 - Luigi Villoresi, italienischer Rennfahrer
- 1910 - Ernst van Aaken, deutscher Sportmediziner
- 1912 - Pjotr Andrejewitsch Abrassimow, Botschafter der UdSSR in der DDR
- 1912 - Studs Terkel, US-amerikanischer Schriftsteller und Radiomoderator
- 1913 - Woody Herman, US-amerikanischer Jazzklarinettist und Bandleader
- 1915 - Ezra Stoller, US-amerikanischer Architekturfotograf
- 1918 - Juan Rulfo, mexikanischer Schriftsteller
- 1919 - Albert Osswald, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Hessen
- 1919 - Gisela Uhlen, deutsche Schauspielerin
- 1919 - Liberace, US-amerikanischer Musiker
- 1919 - Richard Mason, britischer Schriftsteller
- 1921 - Winnie Markus, deutsche Filmschauspielerin
- 1923 - Erwin Leiser, deutscher Schriftsteller und Publizist
- 1923 - Merton Howard Miller, US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger
- 1923 - Merton Miller, US-amerikanischer Ökonom
- 1924 - Dawda Jawara, Staatspräsident von Gambia
- 1925 - Hannes Hegen, deutscher Grafiker und Comiczeichner
- 1926 - Franz Konz, Fachbuchautor
- 1927 - Paul Angerer, österreichischer Komponist und Dirigent
- 1929 - Friedrich Nowottny, deutscher Fernsehjournalist
- 1930 - Friedrich Gulda, österreichischer Pianist und Dirigent
- 1931 - Natwar Singh,
- 1932 - Isaak Holt, US-amerikanischer Musiker
- 1936 - Karl Lehmann, römisch-katholischer Geistlicher und Bischof von Mainz
- 1936 - Manfred Stolpe, deutscher Politiker und MdB
- 1938 - Ivan Sutherland, Pionier der Computergrafik
- 1938 - Monique Laederach, Schweizer Schriftstellerin und Literaturkritikerin
- 1941 - Hans-Peter Reinicke, deutscher Schauspieler
- 1943 - Daniel Coats, US-amerikanischer Politiker
- 1944 - Billy Cobham, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Friedrich Schorlemmer, deutscher Philosoph und Theologe
- 1944 - Gert Weisskirchen, deutscher Politiker und MdB
- 1945 - Martha Beatriz Roque Cabello, kubanische Wirtschaftswissenschaftlerin
- 1945 - Sylvester Levay, ungarischer Komponist
- 1946 - Robert Fripp, britischer Gitarrist und Komponist
- 1946 - Roger Earl, britischer Musiker
- 1947 - Barbara Lee, US-amerikanische Sängerin
- 1947 - Darrell Sweet, britischer Musiker
- 1949 - Karlheinz Hackl, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 1949 - William Spooner, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Billy West, Sprecher für Zeichentrickserien und Filme in den USA
- 1950 - Johannes Georg Bednorz, deutscher Physiker, Nobelpreisträger
- 1951 - Allen Wentz, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Christian Lacroix, französischer Modeschöpfer
- 1951 - Jonathan Richman, US-amerikanischer Musiker
- 1953 - Pierce Brosnan, irischer Schauspieler
- 1953 - Richard Page, US-amerikanischer Musiker
- 1955 - Debra Winger, US-amerikanische Schauspielerin
- 1955 - Hazel O'Connor, britische Sängerin
- 1955 - Olga Korbut, sowjet-russische Olympiasiegerin im Turnen
- 1955 - Olga Walentinowna Korbut, weißrussische Kunstturnerin
- 1957 - Joan Benoit, US-amerikanische Marathonläuferin
- 1959 - Jock Bartley, kanadischer Musiker
- 1965 - Krist Anthony Novoselic, US-amerikanischer Musiker
- 1966 - Janet Jackson, US-amerikanische Sängerin
- 1967 - Virgil Widrich, österreichischer Regisseur, Drehbuchautor, Filmemacher
- 1969 - Steve Lewis, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1970 - Gabriela Sabatini, argentinische Profi-Tennisspielerin
- 1971 - David Boreanaz, US-amerikanischer Schauspieler
- 1971 - Rick Trevino, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1972 - Martin Brodeur, kanadischer Eishockeytormann der NHL
- 1973 - Tori Spelling, US-amerikanische Schauspielerin
- 1974 - Laura Pausini, Italienische Sängerin
- 1977 - Emiliana Torrini, isländische Sängerin, Komponistin und Musikproduzentin
- 1977 - Ronny Ackermann, deutscher Nordischer Kombinierer
- 1979 - Matthias Kessler, deutscher Radrennfahrer
- 1980 - Jens Spahn, deutscher Politiker und MdB
- 1982 - Billy Crawford, philippinischer Sänger, Tänzer, Produzent, Songwriter und Schauspieler
- 1985 - Anja Mittag, deutsche Fußballspielerin

Gestorben

Anja Mittag
- 1218 - Otto IV. (HRR), Deutscher König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
- 1412 - Giovanni Maria Visconti, Herzog von Mailand
- 1417 - Eberhard III. (Eberhard der Milde), Graf von Württemberg
- 1620 - William Adams, englischer Seefahrer, vermutlich der erste Europäer mit dem Titel eines Samurai
- 1626 - Christian Baum, Theologe und Philologe
- 1669 - Pietro da Cortona, Baumeister und Maler des römischen Hochbarocks
- 1703 - Charles Perrault, französischer Schriftsteller
- 1757 - Kurt Christoph Graf von Schwerin, preußischer Generalfeldmarschall
- 1765 - Johann Adam Delsenbach, deutscher Kupferstecher Johann Adam Delsenbach
- 1830 - Jean Baptiste Joseph Fourier, französischer Mathematiker und Physiker
- 1877 - David Urquhart, englischer Politiker und Autor
- 1897 - Louis Baare, deutscher Wirtschaftspionier
- 1910 - Henri Edmond Cross, französischer Maler
- 1913 - Louis Perrier, schweizerischer Politiker und Bundesrat
- 1917 - Rudolph Sohm, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1926 - Mehmed VI., letzter Sultan des Osmanischen Reiches
- 1931 - Emiliano Figueroa Larraín, chilenischer Politiker und Staatspräsident
- 1933 - John Henry Mackay, schottisch-deutscher Schriftsteller
- 1936 - Julius Schreck, Kampfgefährte und Chauffeur Hitlers, gilt als "Vater der SS"
- 1938 - Friedrich Springorum, deutscher Manager, vorstand der Eisen- und Stahlwerk Hoesch AG in Dortmund
- 1941 - Johannes Kuhlo, Musiker, Gründer der protestantischen Posaunenchorarbeit
- 1942 - Bronislaw Malinowski, britischer Sozialanthropologe
- 1943 - Alfred Hoche, deutscher Psychiater
- 1947 - Frederick Gowland Hopkins, britischer Biochemiker und Physiologe, Nobelpreis für Medizin (1929, gemeinsam mit Christiaan Eijkman)
- 1953 - Django Reinhardt, französischer Musiker
- 1954 - Clemens Krauss, österreichischer Dirigent
- 1954 - Werner Bischof, schweizerischer Fotograf
- 1957 - Eliot Ness, US-amerikanischer Finanzbeamter und Prohibitionsagent
- 1958 - Lisa Albrecht, deutsche SPD-Politikerin und MdB
- 1962 - Paul Ortwin Rave, deutscher Kunsthistoriker
- 1963 - Luigi Bartolini, italienischer Schriftsteller
- 1966 - Alfred Onnen, deutscher FDP-Politiker und MdB
- 1971 - Karl Farkas, österreichischer Schauspieler und Kabarettist
- 1973 - Albert Paris Gütersloh, österreichischer Maler und Schriftsteller
- 1974 - Götz Briefs, katholischer Sozialethiker, Sozialphilosoph und Nationalökonom
- 1979 - Robert Florey, französisch-US-amerikanischer Regisseur, Autor und Schauspieler
- 1983 - Edouard Zeckendorf, belgischer Amateur-Mathematiker
- 1984 - Andy Kaufman, US-amerikanischer Entertainer und Schauspieler
- 1984 - Irwin Shaw, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1990 - Jim Henson, US-amerikanischer Regisseur und TV-Produzent
- 1990 - Sammy Davis Jr., US-amerikanischer Sänger, Tänzer und Schauspieler
- 1991 - Herbert Schäfer, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1992 - Marisa Mell, österreichische Schauspielerin
- 2000 - Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller
- 2002 - Luis Lintner, südtiroler Missionar in Brasilien
- 2003 - Hannelore Marschall-Oehmichen, deutsche Puppenspielerin
- 2003 - Mark McCormack, US-amerikanischer Unternehmer
- 2004 - Marie Hüllenkremer, deutsche Journalistin und Politikerin
- 2004 - Marika Rökk, ungarische Filmschauspielerin und Opererettenlegende
- 2005 - Gordy, ZDF-Fernsehseehund
- 2005 - Rosa Winter, österreichische KZ-Überlebende
- 2005 - Kurt Sontheimer, deutscher Politikwissenschaftler

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Johannes Nepomuk, Märtyrer und Brückenheiliger

Siehe auch


- 15. Mai - 17. Mai
- 16. April - 16. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0516 ja:5月16日 ko:5월 16일 simple:May 16 th:16 พฤษภาคม

Dresden

Dresden (sorbisch: Drježdźany; abgeleitet aus dem altsorbischen Drežďany für Sumpf- oder Auwaldbewohner, tschechisch: Drážďany) ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Sie liegt nordwestlich des Elbsandsteingebirges und an der Nordabdachung des Osterzgebirges sowie am Übergang vom Ober- zum Mittellauf der Elbe in der Dresdner Elbtalweitung, der letzten durchbruchartigen Tallandschaft des Flusses. Bereits in der Steinzeit besiedelt und 1206 erstmals urkundlich erwähnt, entwickelte sich Dresden zur kurfürstlichen und königlichen Residenz. Dresden ist das politische und kulturelle Zentrum des Freistaates. Es hat den Status einer kreisfreien Stadt, ist Sitz des Regierungsbezirks Dresden und zahlreicher Hochschulen. Die Einwohnerzahl der Stadt Dresden überschritt ca. 1852 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Dresden bildet den Kern des gleichnamigen Ballungsgebietes in Mitteleuropa und ist dadurch Verkehrsknotenpunkt und ein wirtschaftliches Zentrum. Zusammen mit den Ballungsräumen Chemnitz-Zwickau sowie Leipzig-Halle bildet dieser Ballungsraum die „Metropolregion Sachsendreieck“. __TOC__

Geographie

Metropolregion Sachsendreieck, Zschertnitz und Teile der Südvorstadt]] Dresden liegt beiderseits der Elbe in der Dresdner Elbtalweitung, eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges, dem Steilabfall der Lausitzer Granitplatte und dem Elbsandsteingebirge auf etwa 113 Meter über Normalnull. Unter anderem wegen seiner landschaftlich reizvollen Lage am Fluss und seiner barocken und mediterranen Architektur sowie der klimatisch vorteilhaften Besonderheiten wird die Stadt auch „Elbflorenz“ genannt. Die höchste Erhebung des erweiterten Dresdner Stadtgebietes ist der 384 m hohe Triebenberg, der nördlich der Elbe liegt. Die Stadt ist nach teils großflächigen Eingemeindungen, aber auch aufgrund der Siedlungsallokation, ihrer Fläche nach hinter Berlin, Hamburg und Köln die viertgrößte Großstadt Deutschlands und insgesamt die siebtgrößte Stadt Deutschlands. Wichtige Flüsse in Dresden sind die Elbe, die die Stadt als einziges schiffbares Gewässer durchfließt, die Weißeritz und der Lockwitzbach, beides linke Nebengewässer der Elbe, die im Osterzgebirge entspringen, sowie die Prießnitz, ein rechter Nebenfluss der Elbe. Siehe auch: Liste der Landschaften in Sachsen, Liste der Gewässer in Sachsen

Natur

Liste der Gewässer in Sachsen Dresden gehört nach großflächigen Eingemeindungen mit 63 % Grün- und Waldfläche zu den grünsten Großstädten in Europa. Die Dresdner Heide bildet eine geschlossene Waldfläche im Dresdner Norden. Im erweiterten Stadtgebiet gibt es vier Naturschutzgebiete mit einer Fläche von 331 ha, 12 Landschaftsschutzgebiete mit mehr als 11.000 ha teilweise deckungsgleich mit neun FFH-Gebieten mit 1.800 ha Fläche. Zahlreiche denkmalgeschützte Gärten, Alleen und Parkanlagen sowie Friedhöfe bilden 110 Naturdenkmäler oder geschützte Landschaftsbestandteile.

Umgebung

Nahe gelegene deutsche Großstädte sind Chemnitz (80 km südwestlich), Leipzig (100 km nordwestlich) und Berlin (200 km nördlich). 150 km südlich befindet sich die tschechische Hauptstadt Prag, die Goldene Stadt, 230 km östlich liegt Breslau (Wrocław) in Polen. In der Nachbarschaft liegen der Landkreis Kamenz mit der Stadt Radeberg, der Landkreis Sächsische Schweiz mit den Städten Pirna und Heidenau, der Weißeritzkreis mit der Stadt Freital und der Landkreis Meißen mit Moritzburg und der Stadt Radebeul. Alle erwähnten Städte grenzen direkt an Dresden an und bilden den Kernraum des Ballungsraumes Dresden. Etwas weiter entfernt liegt Riesa und die Bergstadt Freiberg.

Stadtgliederung

Freiberg Zur ursprünglichen Stadt Dresden gehörten Stadtteile, die in der gegenwärtigen Struktur fast alle den Ortsämtern Altstadt und Neustadt zugehörig sind. Neben den innerhalb der Stadtfestung liegenden Teilen entstanden außerhalb der Stadtmauern, jedoch meist auf Dresdner Flur, Vorstädte, die auf Anweisung sächsischer Herrscher angelegt worden waren und zum Teil nach diesen benannt wurden. Die Antonstadt ist mittlerweile weitestgehend unter dem Begriff Äußere Neustadt bekannt. Die anderen „königlichen“ Vorstädte blieben dagegen als Begriff erhalten. Später wuchs die Stadt vor allem im 19. Jahrhundert, als weitere Dörfer dichter bebaut wurden. Der Begriff Vorstadt wurde später für weitere Stadtteile nicht mehr verwendet. 1958 bereits war das Stadtgebiet von Dresden in die fünf Stadtbezirke Mitte, Ost, West, Süd und Nord eingeteilt worden. 1958 Seit 1991 ist das Stadtgebiet von Dresden in zehn Ortsamtsbereiche eingeteilt. Nach Eingemeindungen kamen später neun Ortschaften hinzu. Dresden gliedert sich gegenwärtig in zehn Ortsamtsbereiche und neun Ortschaften. Die Ortsamtsbereiche wurden aus dem Stadtgebiet vor 1990 gebildet, während die Ortschaften durch nach 1990 eingemeindete Flächen gebildet wurden. Der Ortsamtsbereich mit der höchsten Bevölkerung ist der um Blasewitz, das flächengrößte der von Loschwitz. Die größte und bevölkerungsreichste Ortschaft ist Schönfeld-Weißig, die sich im Schönfelder Hochland erstreckt. Die Dresdner Innenstadt liegt in den Ortsamtsbereichen Altstadt und Neustadt. Bei den neun Ortschaften, die teilweise auch aus mehreren Ortsteilen bestehen, handelt es sich um die erst Ende der 1990er Jahre eingegliederten ehemals selbständigen Gemeinden. Eine Ausnahme ist der Ortsteil Kauscha, der, bis 1999 zu Bannewitz gehörig, dem Ortsamt Prohlis angegliedert wurde.

Geschichte

Siehe auch: Hauptartikel Geschichte Dresdens Geschichte Dresdens Erste Siedlungen bestanden im Dresdner Raum bereits in der Jungsteinzeit. Die Furt durch die Elbe in Höhe der heutigen Altstadt bestand wahrscheinlich schon im frühen Mittelalter. Dresdens Besiedlung blieb trotz der lukrativen Lage an der Elbe und der fruchtbaren Böden aufgrund der starken Bewaldung problematisch. Im Jahre 1206 wird Dresden erstmals urkundlich erwähnt. Die damalige Bezeichnung war Dresdene; sie ist vom slawischen Begriff „Drežďany“ („Auwaldbewohner“) abgeleitet, mit dem ursprünglich die Bewohner des Ortes bezeichnet worden waren. slawischen Ende des 15. Jahrhunderts wird Dresden Residenzstadt der sächsischen Herrscher und erfährt mit der Erhebung des wettinischen Herrschaftsbesitzes zum Kurfürstentum und Königreich eine Aufwertung als politisches und kulturelles Zentrum. Durch die Ernennung Sachsens zum Kurfürstentum 1547 wird Dresden Hauptstadt des wichtigsten protestantischen Landes innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. In dieser Zeit wurden auch wichtige kulturelle Einrichtungen begründet, die bis in die Gegenwart die besondere Geltung Dresdens ausmachen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Dresden nie geplündert oder zerstört, aber durch Pest und Hunger sowie die allgemeine wirtschaftliche Stagnation in seiner Entwicklung gestört. Die Geschichte seit dem Dreißigjährigen Krieg ist dann sehr wechselvoll: Zum Einen entstanden in Dresden die bekannten Bauwerke und Parkanlagen; auf der anderen Seite war Dresden in fast alle großen europäischen Kriege verwickelt und wurde dabei mehrfach beschädigt. 1685 brannte Altendresden komplett ab und wurde über mehrere Jahrzehnte wiederaufgebaut und erst 1732 als „Neue Königliche Stadt“ vollendet. Schon seit längerem wird der Stadtteil deshalb als Neustadt bezeichnet. Unter August II., genannt „August der Starke“, errang Dresden die kulturelle Bedeutung, die es bis in die Moderne besitzt. Im Dezember 1745 wurde Dresden im österreichischem Erbfolgekrieg zum ersten Mal durch Preußen erobert. Erneut wurde Dresden im Siebenjährigen Krieg 1756 durch Preußen eingenommen. Als sich die österreichische Armee der Stadt näherte, ließ der preußische Gouverneur Teile der Stadt abbrennen. 1760 belagerte Preußen Dresden erfolglos und beschoss dabei die Innenstadt. 1785 schrieb Friedrich Schiller die Ode an die Freude, die lyrische Vorlage für die Hymne der Europäischen Union, in Dresden. Im Frühjahr des Jahres 1791 wurde in Dresden bzw. im nahe gelegenen Ort Pillnitz mit der Pillnitzer Deklaration ein Initial für die mehr als 150 Jahre währende Feindseligkeit zwischen Deutschland und Frankreich gelegt. Darin riefen die vornehmlich deutschen Monarchen die europäischen Mächte zur Zerschlagung der Französischen Revolution auf. Bereits in die Befreiungskriege gegen Napoleon war Dresden intensiv involviert. Im Jahr 1813 fanden zahlreiche vorentscheidende Schlachten der Völkerschlacht bei Leipzig um Dresden herum statt. Sachsen und damit Dresden kämpfte auf der Seite von Frankreich, die Stadt wurde durch die Franzosen weiter befestigt und durch deren Truppen geschützt. Im weiteren 19. Jahrhundert blieb Dresden von Kriegen verschont und wurde Hauptstadt eines der stärksten Königreiche auch ab 1871 im Deutschen Reich. Vom Ersten Weltkrieg blieb die Stadt unberührt. Nach der Novemberrevolution 1918 wurde Dresden Hauptstadt des Freistaates Sachsen. Auch im Zweiten Weltkrieg sah es lange so aus, als würde Dresden von Kriegshandlungen verschont bleiben, bis im Frühjahr 1945 weite Teile des Stadtgebietes durch britische und US-amerikanische Luftangriffe schwer beschädigt wurden. Die genaue Zahl der Opfer ist ungewiss. Man nimmt Opferzahlen in Höhe von etwa 25.000 bis 40.000 Toten an. Offiziell anerkannt ist heute die Zahl von 35000 Toten. Dass die Opferzahl höher liegen könnte, ist gegenwärtig stark umstritten und seit Jahrzehnten Diskussionsfokus. So gehen einige Historiker von bis zu 350.000 Toten aus, da viele Menschen in der Bombennacht völlig verbrannten. Dresden war seit Jahrhunderten ein militärisches Zentrum. Im Dresdner Norden wurde die Albertstadt als autarke Militärstadt angelegt, die unter den Nationalsozialisten weiter ausgebaut wurde. Zwischen 1939 und 1945 wurden auch KZ-Häftlinge, v. a. aus den Lagern in Auschwitz und Flossenbürg, in der Stadt in Baracken interniert. Sie arbeiteten in der Rüstungsindustrie Dresdens. Nach 1945 standen in und um Dresden die 1. Gardepanzerarmee der Sowjetunion sowie die 7. Panzerdivision der Nationalen Volksarmee. Nie zuvor in Friedenszeiten standen so viele Truppen in Dresden wie zwischen 1945 und 1990. In den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung wurden alle Truppenteile verlegt oder aufgelöst. Während der Zeit des Sozialismus wurden viele Reste der alten Stadt beseitigt. Ruinen des barocken Dresden sowie Kirchen wurden gesprengt. Die unzerstörte äußere Neustadt blieb aufgrund von Bürgerprotesten erhalten. In Prohlis und Gorbitz entstanden Großsiedlungen in Plattenbauweise auf zuvor unbebautem Land. Die Johannstadt und andere Gebiete im Stadtzentrum wurden ebenso in Großblockbauweise überbaut. Nur wenige alte Gebäude wurden wieder hergerichtet. Das zerstörte Stadtzentrum wurde nach den Idealen des sozialistischen Wohnungsbaus neu angelegt. Erst spät wurden Semperoper, Zwinger und die Kathedrale wiederaufgebaut. deutschen Wiedervereinigung Nach der Wende 1989 wurden nochmals einige alte Gebäude abgerissen. Viele andere wurden jedoch mit Hilfe steuerlicher Subventionen wieder hergerichtet. Viele Gebiete Dresdens gelten daher als Beispiele für die gelungene Restauration von Baudenkmälern und stehen als Gesamtensembles unter Denkmalschutz. Im August 2002 wurde die Stadt von der sogenannten „Jahrhundertflut“ getroffen. Dabei überschwemmten mehrere Nebengewässer und die Elbe die Stadt. Die Elbe erreichte einen Pegelstand, der die bis dato schwersten Hochwasser von 1784, 1799 und 1845 übertraf. Das Reparieren von Straßen und Infrastruktur dauerte nach dem Hochwasser bis in die Gegenwart an. Betroffene Bauwerk waren wesentlich schneller wieder hergerichtet. Im Jahr 2005 wurde nach zehnjähriger Bauzeit der Wiederaufbau der Frauenkirche im Rohbau fertig gestellt und die Kirche am 30. Oktober geweiht. Im Jahr 2006 feiert die Stadt ihr 800-jähriges Bestehen, formal an der ersten urkundlichen Erwähnung festgemacht.

Religionen

Siehe auch: Hauptartikel Religionen in Dresden In Dresden gehören etwa 20.000 Menschen einer römisch-katholischen und etwa 75.000 einer evangelisch-lutherischen Gemeinde an. Dies entspricht einem Anteil von 4 bzw. 15 % an der Gesamtbevölkerung mit Erstwohnsitz in Dresden. Die Reformation setzte sich in Dresden 1539 durch. Ab etwa 1571 vertrat die Stadt ein strenges Luthertum. Im Jahre 1661 gab es in Dresden erstmals wieder katholische Gottesdienste. Kurfürst Friedrich August I. veranlasste 1697 den Wechsel des Hofstaates zum katholischen Glauben, um zum polnischen König August II. gekrönt werden zu können. Die katholischen Gemeinden wurden erst 1807 den evangelischen gleichgestellt und blieben nach Mitgliederzahl bis heute eine kleine Minderheit. Ab 1949 trat die Mehrzahl der Dresdner aus der - meist evangelischen - Kirche aus. Der Anteil der evangelischen Kirchenmitglieder ging von etwa 85 % auf 22 % 1989 zurück. Seit 1980 ist Dresden erstmals in seiner Geschichte Sitz eines Bischofs, wobei die katholische Hofkirche zur Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen geweiht wurde. Die Stadtverwaltung schätzt die heutige Anzahl der Mitglieder von Freikirchen und nicht-christlichen Gemeinden auf etwa 5.000 Menschen.

Entwicklung des Stadtgebiets

Siehe: Hauptartikel Entwicklung des Dresdner Stadtgebiets für detaillierte Werte und Statistiken Entwicklung des Dresdner Stadtgebiets Entwicklung des Dresdner Stadtgebiets Ursprünglich lag der älteste Teil der Stadt rechtselbisch, daher nördlich der Elbe. Den Stadtteil Altendresden gibt es nicht mehr. Nachdem er abbrannte, wurde er 1732 als Neue Königliche Stadt, später vereinfacht Neustadt, neu angelegt und ist mit der heutigen Inneren Neustadt deckungsgleich. Der Stadtteil südlich der Elbe wird daher mittlerweile als die historische Altstadt bezeichnet. Gleichzeitig hat sich damit die gesamte Stadt nach Süden verlagert. Auch die Tallage ist südlich der Elbe wesentlich flacher, was die starke Entwicklung dort begünstigte. Gerade auf Grund der Tallage, in die sich die Stadt legt, dehnt sich die Stadt nicht gleichmäßig aus, sondern folgt dem Tal in süd-östliche bzw. nord-westliche Richtung. Eingemeindungen von umliegenden Gemeinden gab es seit 1835, als Dresden sich nach Norden und Westen ausdehnte. Seitdem wurden 64 Landgemeinden, zwei Gutsbezirke und zwei Städte nach Dresden eingemeindet. Landgemeinden, die in Dresden nach 1990 eingemeindet wurden, erhielten den Sonderstatus „Ortschaft“ innerhalb der kommunalen Struktur von Dresden. Die größte Eingemeindung dabei war die von Schönfeld-Weißig im Osten des Stadtgebietes. Der Bereich Dresdens mit der dichtesten Besiedlung ist der Ortsamtsbereich Blasewitz. Dabei ist dichte Besiedlung nicht mehr Anzeichen für schlechteren Wohnraum, wie es zu Zeiten enger Hinterhofbebauung noch gelten konnte. Die Elbe wirkt im Bereich von Blasewitz als Grenze des urbanen Raums, weshalb diese dicht besiedelte und die quasi unbewohnten Flächen der Dresdner Heide sehr nah beieinander liegen. Blasewitz selbst wurde erst 1921 an Dresden angegliedert, wobei zu dieser Zeit schon weite Teile des heutigen Ortsamtsbereichs zur Stadt Dresden gehörten. Die Dresdner Heide liegt im Ortsamtsbereich Loschwitz, das mit 268 Einwohnern je Quadratkilometer das am dünnsten besiedelte Ortsamt Dresdens ist. Wie feinstrukturiert und unterschiedlich die urbanen Räume Dresdens besiedelt sind, zeigt sich beim Vergleich von Äußerer und Innerer Neustadt. Die Äußere Neustadt ist mit mehr als 11.000 Bewohnern pro Quadratkilometer der am dichtesten besiedelte Stadtteil Dresdens, während die Innere (historische) Neustadt mit etwa 3.000 Einwohnern pro km² eine weit geringere Bevölkerungsdichte hat. Dresden hat gegenwärtig etwa 489.000 Einwohner. Am Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte Dresden zu den fünf bevölkerungsreichsten Städten in Deutschland. 1933 wurde mit 642.143 Einwohner der höchste Wert in der Geschichte Dresdens gezählt. Durch den Zweiten Weltkrieg verringerte sich die Stadtbevölkerung zur Zählung von 1946 auf etwa 468.000. Zwischenzeitlich wieder auf mehr als 500.000 Einwohner angestiegen, sank die Anzahl an wohnberechtigter Bevölkerung mit Erstwohnsitz durch Abwanderung und Urbanisierung bis 1995 erneut auf etwa 469.000 Einwohner und damit nur knapp mehr als kriegsbedingt 1946. Danach wurde sie durch Eingemeindungen erhöht und steigt mittlerweile auch dauerhaft durch einen leichten Wanderungsüberschuss.

Politik

Stadtverwaltung, -gremien und -politik

Der Oberbürgermeister leitet die Stadtverwaltung, verantwortet laufende Tagesgeschäfte und repräsentiert die Stadt. Er wird für eine Amtszeit von 7 Jahren direkt gewählt. Ihm unterstellt sind mehrere Bürgermeister für einzelne Fachbereiche. Der derzeitige Oberbürgermeister Ingolf Roßberg trat sein Amt am 1. August 2001 an, weshalb die nächsten planmäßigen Oberbürgermeisterwahlen im Jahr 2008 liegen. Der Stadtrat definiert die Grundlagen nach der die Stadtverwaltung handelt und kann über Beschlüsse auch dem Oberbürgermeister Aufträge erteilen. Sofern einzelne Entscheidungen nicht im Kompetenzbereich des Oberbürgermeisters liegen, bestimmt der Stadtrat über Angelegenheiten der Stadt. In der Tat ist der Stadtrat wesentlich an Fragen der Stadtentwicklung beteiligt. Er nimmt bezogen auf die Stadt gesetzgebende Kompetenzen wahr, in dem er Stadtverordnungen und Satzungen erlässt. Die Stadträte werden über ein Drei-Stimmen-System für eine Amtszeit von 5 Jahren gewählt. Im Stadtrat gibt es 70 Stadträte. Für Senioren und Ausländer in der Stadt gibt es Beiräte. In den letzten Jahren und Monaten wurden mehrere Themen in der Dresdner Kommunalpolitik sehr kontrovers diskutiert: Über den Bau einer weiteren Elbquerung, der Waldschlößchenbrücke, entschied ein Volksentscheid zustimmend. Weitere Themen waren der Neubau für die Staatsoperette, die Modernisierung eines der Stadien der Stadt und in letzter Zeit der geplante Verkauf der städtischen Wohnungsbaugesellschaft.

Räumliche Gliederung der Kommunalpolitik

Dresden ist in Ortsamtsbereiche gegliedert. Diese sind in Ortsteile bzw. Stadtteile unterteilt und haben jeweils ein Ortsamt, sozusagen ein Rathaus vor Ort, sowie einen Ortsbeirat im Sinne von § 71 der Sächsischen Gemeindeordnung, der zu allen wichtigen Angelegenheiten, die den Ortsamtsbereich betreffen, vom Stadtrat und seinen Ausschüssen anzuhören ist. Vorsitzender des Ortsbeirats ist der Oberbürgermeister oder eine von ihm beauftragte Person. In der Regel ist dies der Ortsamtsleiter des Ortsamtsbereiches. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Ortsbeiräte werden vom Stadtrat von Dresden nach einem Parteien- und Listenproporz gewählt, der sich an den Wahlergebnissen bei der Stadtratswahl in den einzelnen Ortsamtsbereichen orientiert. Diese Mitglieder müssen ihren Hauptwohnsitz im jeweiligen Ortsamtsbereich haben. Nach 1990 eingemeindete Gebiete bilden in Dresden Ortschaften. Für die Ortschaften wurden insgesamt fünf Verwaltungsstellen eingerichtet. Die Ortschaft Altfranken wird jedoch vom Ortsamt Cotta mitverwaltet. Die Ortschaften haben jeweils einen Ortschaftsrat, der im Gegensatz zu den Ortsbeiräten der Ortsamtsbereiche direkt von den Bürgern der Ortschaft zeitgleich mit dem Stadtrat von Dresden gewählt wird. Jeder Ortschaftsrat wählt für seine Ortschaft einen Ortsvorsteher.

Historische Entwicklung

An der Spitze der Stadt Dresden gab es seit dem 13. Jahrhundert (1292) einen Rat mit einem Bürgermeister. Dieser wurde vom Rat gewählt und wechselte jährlich. Er war ehrenamtlich tätig. Nach Einführung der Allgemeinen Städteordnung des Königreichs Sachsen im Jahre 1832 gab es neben dem Bürgermeister noch gewählte Stadträte. 1853 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister. Bereits 1874 schied Dresden aus der Amtshauptmannschaft aus und wurde eine „exemte Stadt“. In der gegenwärtigen Landesstruktur bezeichnet man solche Städte als „kreisfreie Stadt“. Sie blieb aber weiterhin Sitz der Amtshauptmannschaft Dresden sowie der Kreishauptmannschaft Dresden. Aus der Amtshauptmannschaft wurde später der Landkreis Dresden, aus der Kreishauptmannschaft der Regierungsbezirk Dresden. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Oberbürgermeister und Ratsherren entsprechend der Deutschen Gemeindeordnung von der NSDAP eingesetzt. 1945, nach dem Zweiten Weltkrieg, setzte zunächst die sowjetische Stadtkommandantur eine Verwaltung ein. Im September 1946 wurde als Stadtparlament eine Stadtverordnetenversammlung gewählt. Bei späteren Wahlen bis 1989 traten alle Parteien und Organisationen auf einer gemeinsamen Liste auf. Nach dem Beitritt der DDR zur BRD wurde das zunächst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst ein besonderer Präsident bzw. eine Präsidentin (ab 1990 Evelyn Müller, CDU). Aufgabe der Stadtverordnetenversammlung war es auch, den Oberbürgermeister zu wählen. Nach Einführung der Süddeutschen Ratsverfassung in Sachsen ist seit 1994 der nunmehr direkt vom Volk gewählte Oberbürgermeister auch Vorsitzender des Stadtrates.

Liste der Oberbürgermeister seit 1853

Entwicklung des Wappens

Blasonierung: Gespaltener goldener Schild; vorn ein schwarzer Löwe, hinten zwei schwarze, senkrechte Pfähle. Bedeutung: Der Löwe steht für die Markgrafschaft Meißen, die Pfähle für die Grafschaft Landsberg, welche die Stadt im späten Mittelalter beherrschten. Beide Wappensymbole sind bereits seit dem 14. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Die Symbole fanden auch Einzug in das Wappen von Sachsen, welche später über die Stadt herrschten. Früher waren die Pfähle blau (vgl. auch das Wappen von Leipzig und Chemnitz), doch wurden sie zur Unterscheidung vom Landeswappen derer von Meißen-Landsberg später in schwarz geändert. Die Stadtfarben sind schwarz und gelb.

Bundestagsabgeordnete

Dresden teilt sich in zwei Bundestagswahlkreise auf. Der Wahlkreis 160 erlangte bei der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag Berühmtheit, weil in ihm zwei Wochen später gewählt werden musste. Da das Ergebnis der anderen Wahlkreise bereits bekannt war, fiel das Ergebnis insbesondere durch die Überhangmandate sehr taktisch aus. Im Wahlkreis 160 ist Andreas Lämmel von der CDU gewählter Abgeordneter. Stärkste Partei wurde die SPD. Der Wahlkreis 161 (Dresden II) schließt alle Stadtteile nördlicher der Elbe und einige westliche südlich der Elbe ein. Er reicht aber auch aus der Stadt in den Landkreis Meißen. Abgeordneter dieses Wahlkreises wurde Arnold Vaatz von der CDU, die in dem Wahlkreis auch stärkste Partei wurde.

Städtepartnerschaften

Dresden unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
- Coventry, Vereinigtes Königreich, seit 1959
- St. Petersburg, Russland, seit 1961
- Breslau, Polen, seit 1963
- Skopje, Mazedonien, seit 1967
- Ostrava, Tschechien, seit 1971
- Brazzaville, Republik Kongo, seit 1975
- Florenz, Italien, seit 1978
- Hamburg, Deutschland, seit 1987
- Rotterdam, Niederlande, seit 1988
- Straßburg, Frankreich, seit 1990
- Salzburg, Österreich, seit 1991
- Columbus, Ohio, USA, seit 1992

Kultur und Sehenswürdigkeiten

USA Dresden ist eine Kunst- und Kulturstadt von hohem internationalem Rang und ist Weltkulturerbestätte. Die Stadt besitzt kostbare Kunstsammlungen, bekannte Klangkörper und bedeutende Bauwerke in zahlreichen Epochen und für verschiedenste Zwecke. In der Regel befinden sich kulturelle Einrichtungen in besonderen Bauwerken; der Übersicht halber, sind Bauwerk und Einrichtung in getrennten Kapiteln beschrieben auch um die jeweilige Verknüpfung wiedergeben zu können. Zahlreiche Großveranstaltung ziehen jedes Jahr viele Gäste aus dem In- und Ausland an. Nennenswert ist auch die Verzahnung von Kunst mit Wissenschaft und Technik, wie sie übergangslos in vielen Sammlungen erkennbar ist.

Theater und Bühnen

Epoche Die Sächsische Staatsoper Dresden im bekannten Bauwerk der Semperoper (s. u.) wurde 1841 an heutigem Ort gegründet. Das Bauwerk der Oper wurde in seiner Geschichte zwei mal zerstört. Insgesamt war die Staatsoper in mehr als 50 Jahren ihrer etwa 160-jährigen Geschichte gezwungen, an einem anderen Ort als der Semperoper zu spielen. In der Semperoper wurden Opern von Richard Wagner und Richard Strauss uraufgeführt. Das Orchester der Oper ist die Sächsische Staatskapelle (s. u.). Das Staatsschauspiel Dresden betreibt das „Schauspielhaus am Zwinger“ (das Große Haus) und damit das größte eigentliche Theater der Stadt. Weitere Theater des Staatsschauspiels sind das „Schlosstheater am Theaterplatz“ und das „Kleine Haus“. Ebenfalls am Theaterplatz befindet sich der Theaterkahn, eine Bühne auf einem Elbschiff. Für die Staatsoperette Dresden wird seit Jahren nach einer Spielstätte in der Innenstadt gesucht. Derzeit ist ein Neubau am Wiener Platz, direkt am Hauptbahnhof im Gespräch. Entgegen seiner Bezeichnung als Staatseinrichtung ist die Stadt Dresden Besitzer und Betreiber der Operette. Die bedeutenden Kabaretttheater der Stadt sind „Die Herkuleskeule“ und die Komödie Dresden. Das Theater für moderne Formen von Aufführungen ist das Theater der Jungen Generation, zu dem auch ein Puppentheater gehört. Weitere Theater und Aufführungsstätten sind „Das Societaetstheater“, „die bühne“, „Das Projekttheater“ in der Dresdner Neustadt und das Theater „Wechselbad“. Auch die Kulturvereine „Mimenstudio Dresden e. V.“, „Kulturverein riesa efau“ und die „Motorenhalle – Projektzentrum für zeitgenössische Kunst“ zeigen Aufführungen.

Musik

In Dresden existieren mehrere berühmte Orchester. Die Sächsische Staatskapelle Dresden gilt als das älteste durchgängig musizierende Orchester der Welt und zählt nach wie vor zu den besten Klangkörpern überhaupt. Der Vorgänger die Königliche Hofcantorey wurde von Moritz von Sachsen bereits 1548 gegründet. Anfang des 17. Jahrhunderts begann die Staatskapelle Opernaufführungen zu begleiten und wurde später das Orchester der Sächsischen Staatsoper (Semperoper). Musikdirektoren waren u. a. Carl Maria von Weber, Heinrich Marschner sowie als Assistent Richard Wagner. Ab 2007 wird Fabio Luisi Generalmusikdirektor. Die Dresdner Philharmonie, das Konzertorchester der Stadt Dresden, ebenfalls international berühmtes und renommiertes Orchester, wurde 1870 gegründet. Bis 1915 trug es den Namen „Orchester des Gewandhauses Dresden“. Chefdirigenten in jüngerer Zeit war u. a. Kurt Masur und Marek Janowski. Derzeitiger Chefdirigent ist Rafael Frühbeck de Burgos. Die Dresdner Sinfoniker sind ein sehr junges Orchester und gründeten sich 1996. Das Sinfonieorchester trägt sich über die Mitglieder nahezu selbst. Es widmet sich ausschließlich der zeitgenössischen Musik abseits des normalen Konzertrepertoires und im Crossoverbereich. 2004 wurde es mit dem Echo Klassik ausgezeichnet und vertonten zusammen mit den Pet Shop Boys den Film Panzerkreuzer Potemkin neu. Weitere Orchester in Dresden sind das „ensemble courage“, ein Spezialensemble für zeitgenössische (Kammer-)Musik, 2004 mit dem Förderpreis der Stadt Dresden ausgezeichnet und „sinfonietta dresden“, ein Kammerorchester mit vielfältigen Aufgaben im Dresdner Musikleben und einer eigenen Konzertreihe. In Dresden befindet sich auch bekannte Chöre mit langer Historie und Aufmerksamkeit. Der Dresdner Kreuzchor (Capella sanctae crucis) ist der Knabenchor der Kreuzkirche. Der Chor ist in etwa so alt, wie die Stadt selbst und wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Der Knabenchor der Kathedrale (ehemalige katholischen Hofkirche) sind die Dresdner Kapellknaben. Weitere Chöre in Dresden sind:
- Dresdner Kammerchor – international und in Dresden aktiver Chor mit dem Schwerpunkt Alte Musik, gegründet (1985) und geleitet von Hans-Christoph Rademann
- Philharmonischer Chor Dresden – Der Chor wurde 1967 gegründet und arbeitet hauptsächlich mit der Philharmonie zusammen, derzeitiger Leiter ist Matthias Geißler
- Knabenchor Dresden – gegründet im Jahr 1971 durch Studienrat Manfred Winter. Der Chor wird von Matthias Jung geleitet.
- Singakademie Dresden – einer der bedeutendsten Laienchöre Mitteldeutschlands, hervorgegangen aus dem 1884 gegründeten Dresdner Lehrergesangverein, bestehend aus Kinder-, Kammer-, Oratorien- und Seniorenchor, geleitet von Ekkehard Klemm

Museen und Galerien

Ekkehard KlemmEkkehard Klemm Ekkehard Klemm

Staatliche Museen und Landesmuseen

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) enthalten die berühmtesten staatlichen Museen Dresdens. Zahlreiche einzelne Exponate ziehen international Besucher an oder werden weltweit an andere Museen und Ausstellungen verliehen. Eine zentrale Einrichtung der Kunstsammlungen wird wieder das Dresdner Schloss, das derzeit noch in Teilen aufgebaut wird. Neben diesem befinden sich noch zahlreiche Museen im Zwinger. Die Gemäldegalerie Alte Meister befindet sich im Semperbau des Zwingers. Der Standort des Museums liegt dort seit 1855. Das berühmteste Exponat dieser Galerie ist die Sixtinische Madonna von Raffael, die ursprünglich 1512/13 als Altarbild gemalt wurde. Mit weiteren Werken unter anderem von Rembrandt, Rubens und Canaletto führt die Galerie Bilder der Renaissance und des Barock. Der Begriff „Alte Meister“ soll dabei die epochale Abgrenzung zu den Malern der Galerie Neue Meister späterer Epochen schaffen. Zu den Neuen Meistern zählen Maler wie Caspar David Friedrich, Max Liebermann, Max Slevogt, Otto Dix und Künstler der Vereinigung Die Brücke. Damit führt die Galerie Werke der Romantik, des Impressionismus und des Expressionismus. Im Gegensatz zu den Alten Meistern hatten bei den Künstlern dieser Galerie sehr viele einen persönlichen Bezug zu Dresden, in dem sie an der Kunstakademie studierten, lehrten oder in Dresden lebten. Die Galerie Neue Meister reißt als einziges großes Museum in Dresden die Moderne der Bildenden Künste an. Eine weitere berühmte Einrichtung der SKD ist das Grüne Gewölbe. Es beherbergt den Schatz des ehemaligen sächsischen Königs ist also eine Sammlung europäischer Goldschmiedekunst und des Feinhandwerks. Besonders bekannt ist der Kirschkern, der mit zahlreichen menschlichen Köpfen beschnitzt ist. Insgesamt besitzt die Sammlung etwa 3.000 Stücke von denen derzeit baubedingt 1.000 ausgestellt sind. Eng verbunden ist die Sammlung mit der Münzsammlung aber auch mit der Rüstkammer. Ein besonderes Museum der SKD ist der Mathematisch-Physikalische Salon, der sich ebenfalls im Zwinger befindet. Er enthält mathematische und physikalische Instrumente aus der Zeit des Barock und der Aufklärung aber auch Globen und astronomische Kartografien. Er ist eins der frühsten Zeugnisse für die Verbindung von Kultur und Wissenschaft in Dresden und wurde 1728 aus der allgemeinen Kunstsammlung ausgegründet. Die Grundlagen dieser Sammlung wurden dort schon Jahrhunderte vorher gelegt. Weitere Einrichtungen der Kunstsammlungen sind das Kunstgewerbemuseum im Schloss Pillnitz, das Kupferstich-Kabinett, das Museum für Sächsische Volkskunst, die Porzellansammlung – eine Sammlung Meißner Porzellans –, die Puppentheatersammlung und die Skulpturensammlung. Weitere Landesmuseen und Sammlungen des Landes in Dresden sind:
- Landesmuseum für Vorgeschichte
- Staatliche Naturhistorische Sammlungen Dresden
- Staatliches Museum für Völkerkunde Dresden
- Universitätssammlung Kunst + Technik der Technischen Universität Dresden
- Verkehrsmuseum Dresden

Nationale Museen

Das Deutsche Hygiene-Museum wurde 1928 bis 1930 in einer Zeit errichtet, in der durch zahlreiche (öffentliche) Sanitäreinrichtungen und Schulneubauten der Gesundheitszustand auch ärmerer Bevölkerungsteile verbessert werden sollte. Seit seiner Gründung 1912 dient das Museum der gesundheitlichen, humanbiologischen und medizinischen Aufklärung der breiten Bevölkerung. Bekanntestes Exponat ist die Gläserne Frau, die einen plastischen Einblick auf alle inneren Organe zulässt. Das Maskottchen zur gesundheitlichen Aufklärung von Kindern vor 1990 war Kundi. Im Norden der Stadt, in der ehemaligen Kasernenvorstadt Albertstadt liegt das Militärhistorisches Museum der Bundeswehr. Es wird derzeit nach Plänen von Daniel Libeskind umgebaut (s. u.) und führt eine Sammlung von Waffen und Kriegsgeräten aus mehreren Jahrhunderten.

Städtische Museen

Das Stadtmuseum Dresden sitzt mit seiner Hauptstelle im Landhaus (dem ersten Tagungsgebäude für die Landstände) am Pirnaischen Platz. Diese Stelle enthält neben der städtischen Galerie Ausstellungen zur Stadtentwicklung. Weitere Museen des Stadtmuseums sind das Carl Maria von Weber Museum, das Kraszewski-Museum, das Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik, das Schillerhäuschen und das Heimat- und Palitzschmuseum. Die Technischen Sammlungen der Stadt Dresden liegen im Stadtteil Striesen und belegen den Ernemannbau, eine alte Fabrik für fotografische Apparaturen. Sie stellt technische Objekte der Industrialisierung aber auch Rechen- und Datenverarbeitungsmaschinen aus. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf sächsischen Entwicklungen, die die Industrialisierung in Sachsen beeinflussten.

Weitere Museen


- Erich Kästner Museum
- Fahrradmuseum
- Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
- Kleinbauernmuseum Reitzendorf
- Kulturverein riesa efau
- Buchmuseum
- Lichtdruck-Werkstatt-Museum

Zeitgenössische Kunst in Dresden

Zeitgenössische Kunst ist in Dresden in folgenden nicht kommerziellen Instituten und Galerien zu sehen:
- Kunsthaus Dresden- Städtische Galerie für Gegenwartskunst
- Motorenhalle – Projektzentrum für zeitgenössische Kunst
- Doppel.De - Autonome Projektgalerie Studierender der Hochschule für Bildende Künste Dresden
- 7 Stock – useful information
- Oktogon - Ausstellungsräume der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Bibliotheken

Hochschule für Bildende Künste Dresden Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB, s. u.) befindet sich im Campus der TU Dresden integriert im Süden der Stadt. Sie besitzt als Landesbibliothek das Pflichtexemplarrecht für in Sachsen daher vor allem in der Verlagsstadt Leipzig erschienene und erscheinende Bücher. Sie gehört mit etwa 7 Millionen Bestandseinheiten zu den größten Bibliotheken in Deutschland, und entstand 1996 durch den Zusammenschluss mit der Universitätsbibliothek. In der Bibliothek befindet sich die Deutsche Fotothek. Gegründet wurde die Landesbibliothek als Hofbibliothek 1556. Die Stadt selbst betreibt mit den städtischen Bibliotheken eine der intensivst genutzten Bibliotheken in Deutschland. Jährlich entleiht sie mehr als 5 Millionen Bücher und andere Medien. Sie unterteilt sich in 18 Stadtteilbibliotheken, 28 Haltestellen der Fahrbibliothek und eine Hauptstelle.

Kinos

Dresden hat eine ausgesprochen vielfältige Kinolandschaft. Mit dem CinemaxX in Blasewitz, dem Metropolis am Waldschlösschen, dem UCI im Elbe-Park und dem UFA-Palast an der Prager Straße wurden in den letzten Jahren insgesamt vier Multiplex-Kinos in Dresden eröffnet. Besonders der UFA-Palast ist architektonisch interessant, der vom Architekturbüro Coop Himmelb(l)au entworfene auffällige „Glaskristall“ (s. u.) steht direkt neben dem derzeit nicht mehr als Kino genutzten und ebenso markanten „Rundkino“ aus DDR-Zeiten. Trotz der Häufung von Multiplex-Kinos bestehen in Dresden weiterhin verschiedene Programmkinos und mit der Schauburg in der Neustadt auch ein großes „klassisches“ Kino. Trotz der Konkurrenz wurde bspw. die Schauburg wiederholt bei Umfragen eines Dresdner Stadtmagazins zum beliebtesten Kino gewählt. Unter den Programmkinos sind vor allem das Programmkino Ost, das Casablanca, das Kino im Dach, das Kino im Kasten und das Thalia zu nennen.

Bauwerke

Programmkino Programmkino Dresden ist berühmt als Stadt des Barock. Dabei hat sich im Bereich der Architektur der Dresdner Barock entwickelt. Die erhaltenen Bauwerke des Barock sind im Allgemeinen für sächsische Monarchen errichtet und teilweise auch dem Neobarock zuzuordnen. Für bürgerlichen Barock gibt es in Dresden wenige erhaltene Beispiele. Auf der anderen Seite werden viele Gebäude irrtümlich dem Barock zugeordnet. Weitere Bauwerke sind im Stil der Renaissance und der Klassik, vor allem aber im „Neobaustil“ des Historismus errichtet.

Kulturelles Erbe

Zum kulturellen Erbe gehört als Gesamteinheit das Weltkulturerbe Elbtal. Diese erst kürzlich von der UNESCO aufgenommene Weltkulturerbestätte wird jedoch durch den geplanten Bau der Waldschlößchenbrücke gefährdet. Im November 2005 äußerte sich der zuständige Direktor des Unesco-Welterbezentrums besorgt über die mögliche Beeinträchtigung der Landschaft. Der eigentlichen barocken Zielsetzung einer Beherrschung der Natur und Einordnung in klare symmetrische Formen entgegengestellt, achtete man dabei auf Freiräume für die Elbe. Die Elbe durchläuft die Stadt deshalb immer noch in weiten Mäandern. Dieser Umgang mit den elbnahen Räumen setzte sich dabei über Jahrhunderten bis in die Gegenwart durch. Zu diesem Kulturraum zählen auch bürgerliche und industrielle Bauwerke. Die beiden kulturellen Wahrzeichen der Stadt sind die Semperoper und der Zwinger. Die Semperoper wurde von 1977 bis 1985 nach Originalplänen des zweiten Opernbaus (1878 bis 1945) von Gottfried Semper wiedererrichtet. Sie ist ein Bauwerk des Historismus und trägt vor allem Elemente der Klassik. Der Zwinger kann noch als im Original erhalten bezeichnet werden. Er wurde von 1711 bis 1722 im barocken Baustil als Ort für Feierlichkeiten verbunden mit Kunstausstellungen auf einer ehemaligen Bastion der Stadtfestung errichtet. Auf seiner Südseite blieben dabei Reste der Stadtmauer erhalten in der sich das sehr bekannte Kronentor befindet, das der königlichen Krone nachempfunden ist. Als eines der ersten Gebäude wurde er nach dem zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut und restauriert. Zusammen mit dem Italienischen Dörfchen und der Hofkirche (s. u.) bilden Zwinger und Semperoper die architektonische Einheit des Theaterplatzes. Die Brühlsche Terrasse erstreckt sich in der Innenstadt entlang des Elbufers. Sie ist eine Zusammenstellung aus mehreren Bauwerken und befindet sich auf der alten Stadtbefestigung etwa 10 Meter über der Elbe. Die Kasematten, die ehemaligen unzugänglichen Wehranlagen der Stadt, unter der Terrasse sind in Form eines Museums begehbar. Gebäude die zur Brühlschen Terrasse gezählt werden, sind zum Beispiel das Albertinum, die Kunstakademie und die Secundogenitur, die ihren Namen daher erhielt, dass immer der zweitgeborene Sohn (lat. secundo) der sächsischen Könige dieses Gebäude als Ausgleich erhielt. Am östlichen Ende befindet sich die Jungfernbastei bzw. der Brühlsche Garten. Das Dresdner Residenzschloss war Wohnsitz der sächsischen Kurfürsten und später Könige. Es ist im Verlauf seiner Geschichte häufig erweitert und verändert worden. Es weist daher sehr viele Baustile in verschiedenen Flügeln und Teilen des Gesamtbauwerks auf. Die ältesten Strukturen lassen sich auf Stiche

1944

Ereignisse


- 1. Januar: Walter Stampfli wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Uraufführung des Spielfilms „Destination Tokio“ in den USA
- 1. Januar: Im Deutschen Reich werden die Postleitzahlen durch das Reichspostministerium eingeführt
- 1. Januar: Endgültige Unabhängigkeit für den Libanon und Syrien
- 1. Januar: Neuer Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B wird Generalfeldmarschall Erwin Rommel
- 2. Januar: Schwerer Luftangriff der britischen Luftwaffe auf Berlin
- 22. Januar: Zweiter Weltkrieg. Alliierte Verbände landen in Italien südlich von Rom überraschend im Rücken der deutschen Truppen und bilden einen Brückenkopf
- 28. Januar: Zweiter Weltkrieg. Die Rote Armee befreit die von der Wehrmacht eingekesselte Stadt Leningrad
- 8. Februar: Zweiter Weltkrieg. Die alliierten Planungen zur Operation Overlord, der Landung in Frankreich, sind abgeschlossen
- 15. Februar: Zweiter Weltkrieg. Alliiertes Bombardement auf das Kloster Montecassino, Kämpfe um die Klosterruine blockieren den alliierten Vormarsch auf Rom
- 4. März: Zweiter Weltkrieg. An der Ostfront beginnt die Frühjahrsoffensive der Roten Armee: Der Auftakt für den nach und nach nötigen Rückzug der deutschen Verbände aus der Ukraine
- 19. März: Zweiter Weltkrieg. Ungarn wird von Deutschland besetzt („Unternehmen Margarethe“)
- 22. März: in Ungarn wird eine deutschfreundliche Regierung unter Döme Sztójay eingesetzt
- 3. Mai: Spanien erklärt sich bereit, seine Zusammenarbeit mit Deutschland einzustellen
- 12. Mai: Zweiter Weltkrieg. Die US-Luftwaffe fliegt Angriffe auf die Leuna-Werke und auf Brüx, um Industrieanlagen zur Herstellung von synthetischem Treibstoff systematisch zu zerstören. In Italien beginnt der Vorstoß alliierter Truppen auf Rom
- 16. Mai: Aufstand der Sinti und Roma im KZ-Auschwitz-Birkenau gegen die geplante Massen-Vergasung; SS muss die angelaufene Liquidierung des so genannten Zigeuner-Lagers bis zum Juli 1944 abbrechen
- 4. Juni: Zweiter Weltkrieg. Rom fällt kampflos an die Alliierten
- 6. Juni: Zweiter Weltkrieg. Invasion der Alliierten Streitkräfte in der Normandie („D-DayOperation Overlord)
- 10. Juni: Eine Einheit der Waffen-SS richtet im südwestfranzösischen Ort Oradour-sur-Glane ein Massaker an; 642 Bewohner, davon 202 Kinder und 241 Frauen kommen dabei um
- 12. Juni: Zweiter Weltkrieg. Die deutsche Luftwaffe beschießt erstmalig London mit V 1-Raketen
- 13. Juni: Bei einem Testflug stürzt eine in Peenemünde gestartete A4-Rakete in Südschweden ab
- 17. Juni: Island wird unabhängig von Dänemark
- 26. Juni: Zweiter Weltkrieg. Alliierte Truppen erobern die französische Hafenstadt Cherbourg
- 3. Juli: Zweiter Weltkrieg. Minsk wird von der sowjetischen Armee zurückerobert, 100.000 deutsche Soldaten geraten in Gefangenschaft
- 20. Juli: Gescheitertes Attentat auf Hitler durch Stauffenberg u. a. (siehe auch 20. Juli 1944)
- 23. Juli: Zweiter Weltkrieg. Das KZ Majdanek wird als erstes Vernichtungslager befreit
- 31. Juli: Zweiter Weltkrieg. Nach der Panzerschlacht von Avranches gelingt der Durchbruch durch die deutsche Westfront
- 1. August: In der polnischen Hauptstadt bricht der Warschauer Aufstand los. In Finnland wird Gustaf Mannerheim Reichspräsident
- 2. August: Tito „ernennt“ Mazedonien zur 6. Republik der Jugoslawischen Föderation
- 12. August: Vier Kompanien der Waffen-SS erschießen nach zahlreichen Partisanenangriffen fast alle Bewohner des italienischen Dorfs Sant'Anna di Stazzema. Unter den 560 Opfern sind überwiegend Frauen und 116 Kinder
- 13. August: Zweiter Weltkrieg. Rumänien schließt mit den Alliierten einen Waffenstillstand und erklärt Deutschland den Krieg
- 15. August: Zweiter Weltkrieg. In Südfrankreich gehen amerikanische und französische Verbände zwischen Toulon und Cannes an Land
- 25. August: Zweiter Weltkrieg. Paris wird an die Alliierten übergeben
- 29. August: der ungarische Reichsverweser Miklós Horthy entlässt die nazifreundliche Regierung Sztójay und ernennt den ihm treuen General Géza Lakatos zum Ministerpräsidenten
- 2. September: der amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau erarbeitet einen 14-Punkte Plan, wie mit dem besiegten Deutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfahren werden soll
- 4. September: Zweiter Weltkrieg. Britische Truppen besetzen Antwerpen
- 5. September: Kriegserklärung der UdSSR an Bulgarien
- 11. September: Zweiter Weltkrieg. amerikanische Einheiten überschreiten nordwestlich von Trier die deutsche Reichsgrenze
- 12. September: Zweiter Weltkrieg. Roetgen wird als erste Gemeinde auf deutschem Boden durch alliierte Streitkräfte besetzt
- 17. September: Mit der Operation Market Garden wird die größte Luflandung der Geschichte gestartet
- 25. September: Adolf Hitler ordnet die Aufstellung des „Volkssturmes“ an. Jugendliche sowie alte Männer sollen das Vaterland vor der drohenden Verwüstung durch feindliche Kräfte schützen
- 1. Oktober: Massaker von Marzabotto: Wehrmacht und SS ermorden über 800 Zivilisten nahe Bologna
- 2. Oktobrer: Der Warschauer Aufstand endet mit der Kapitulation der Polnischen Heimatarmee und der fast völligen Zerstörung der Stadt durch die Deutschen
- 7. Oktober: Im KZ Auschwitz-Birkenau findet ein Aufstand des jüdische Sonderkommandos (die Häftlinge, die die Gaskammern und Krematorien bedienen mussten) statt. Weibliche Gefangene hatten Sprengstoff von einer Waffenfabrik eingeschmuggelt, und Krematorium IV wurde damit teilweise zerstört
- 10. Oktober: Die Rote Armee erreicht die deutsche Grenze in Ostpreußen
- 15. Oktober: Zweiter Weltkrieg. Ungarn schließt einen Waffenstillstand mit den Alliierten
- 16. Oktober: Der ungarische Reichsverweser Miklós Horthy muss auf deutschen Druck abdanken; sein Nachfolger wird der Pfeilkreuzler Ferenc Szálasi
- 16. Oktober: Unter den 1500 Deportierten eines Transportes von Theresienstadt in das KZ Auschwitz sind die Komponisten Viktor Ullmann, Gideon Klein, Pavel Haas und Hans Krása
- 19. Oktober: Zweiter Weltkrieg. Es beginnt die von Adolf Hitler befohlene Zerstörung von Warschau
- 21. Oktober: Zweiter Weltkrieg. US-Truppen erobern als erste deutsche Großstadt Aachen
- 22. November: Zweiter Weltkrieg. Die US-Armee nimmt Metz
- 24. November: Zweiter Weltkrieg. Die USA beginnen mit einer Reihe schwerer Luftangriffen auf Tokio
- 5. Dezember: Beginn der gegen die Volksbefreiungsarmee ELAS gerichteten militärischen Intervention Großbritanniens in Griechenland
- 16. Dezember: Zweiter Weltkrieg. Beginn der deutschen Ardennenoffensive, die das weitere Vorrücken der Alliierten verhindern soll

Katastrophen


- 3. Januar: Der Zerstörer „Turner“ (USA) sinkt nach einer inneren Explosion bei Ambrose Feuer (bei (New York). 37 Tote unter der 200 Mann starken Besatzung
- 15. Januar: Erdbeben der Stärke 7, 8 in San Juan, Argentinien, rund 5.000 Tote
- 1. Februar: Erdbeben der Stärke 7, 4 in der Türkei, ca. 2.800 Tote
- 12. Februar: Bei der Versenkung des britischen Truppentransporters Khedive Ismail im Indischen Ozean nahe der Malediven durch das japanische U-Boot I-27 sterben 1.297 Menschen, nur 214 Überlebende werden gerettet. Ein Teil der Schiffbrüchigen stirbt wahrscheinlich durch die Detonationen der von den Geleitschiffen bei der Jagd auf das U-Boot abgeworfenen Wasserbomben. „I-27“ wird durch den Zerstörer HMS Petard mit der gesamten Besatzung von 99 Mann versenkt
- 14. April: Der ua. mit Sprengstoff und Munition beladene britische Frachter Fort Stikene explodiert im Hafen von Bombay (Indien). 1500 Tote und Vermisste, 3000 Verletzte, Zerstörung von 13 Schiffen, Gesamtschaden ca. 1 Milliarde US-Dollar
- 19. April: Der Tanker „John Straub“ (USA) sinkt bei den Sanak-Inseln nach einer inneren Explosion mit der gesamten Besatzung (65 Tote)
- 20. Juni: Der bayerische Raddampfer Ruthof läuft auf der Donau bei Érsekcsanád (Ungarn) auf eine Mine und sinkt (5 Tote)
- 17. Juli: Das Transportschiff „Quainault Victory“ (USA) explodiert bei der Munitionsübernahme in Chicago (USA). 270 Tote
- 23. August: Freckleton, USA. Ein Bomber des US-Militärs stürzte ab und krachte in eine Schule. 76 Menschen, meist Zivilisten, fanden den Tod
- 10. November: Der Munitionstransporter „Mount Hood“ der US-Navy explodiert im Marinestützpunkt Manus (Bismarck-Archipel). Etwa 1000 Tote und Verletzte, 30 beschädigte Schiffe
- 7. Dezember: Erdbeben der Stärke 8, 1 in Tonankai, Japan, rund 1.000 Tote
- 18. Dezember: Während eines Taifuns sinken vor der Insel Luzon (Philippinen) 3 Zerstörer der US-Navy, 31 weitere Schiffe werden beschädigt (davon 9 schwer), 146 Flugzeuge werden zerstört. 790 Tote und mindestens 80 Verletzte

Kultur


- 2. Juli: Uraufführung der Oper Die Hochzeit des Jobs von Joseph Haas an der Staatsoper in Dresden
- 28. Dezember: Uraufführung des Musicals On the Town von Leonard Bernstein im